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Hier findet man veraltetes... was mich bewegte, was ich versucht habe zu sagen... vielleicht hat es jemand gehört, aber ich habe nie mit jemandem intensiv sprechen können... sprechen wollen...

 

Das was ihr hier indet ist nicht unbedingt das, was ich heute noch denke

Die Gedichte stammen aus den Jahren 1997 - 2001 ich hab sie alle irgendwo im Internet auf alten Homepages wieder gefunden und finde es vor allem für mich spannend, was ich damals dachte und in wiefern meine Gedanken sich noch verfestigt haben, aber teilweise auch anders geworden sind

 

 

 

Einsam sitze ich dort
neben mir funkeld und leuchtend
eine mindestens 100 mal benutzte,
rostende silber/goldne Klinge
mein Arm mag sich kaum bewegen
schleppend kommte er voran
Blut auf meinem Bett,
meiner Kleidung,
meiner Seele,
doch für mich ist das eine Lösung,
seit 4 Jahren DIE Lösung für mich,
tiefer und tiefer,
die Schnitte in der Haut,
heilen die Schnitte der Seele,
nie ganz, aber sie versuchen es
sie sind der Anfang...
mein Leben ist der Anfang,

Ja,
der Anfang vom
_-_-_-ENDE-_-_-_

Meines Lebens...

(c) Obnoxious 2000

 

 Du sagtest                           

liebst mich,
doch konntest du nicht sprechen,
du gabst mir halt,
doch konntest du nichts fassen,
du hast mich geküsst,
doch hattest du keinen Mund,
du hast immer nach mir gewunken,
doch hattest du keine Arme,
du hast mich gerufen,
doch konntest du nicht sprechen
du hast mich geliebt
doch hattest du kein Herz,
du hast mich von Schmerzen befreit,
doch konntest du nicht mit mir reden
du hast mich geschnitten,
das konntest du !

(c) Obnoxious 2000

 

Übelkeit

Übelkeit,
nach dem Blick auf den Teller,
nach dem Gedanken an Essen,
nach dem Blick in den Spiegel,
nach der Gewissheit noch zu leben !

Kotzen ... kann ich nicht

 

An den Tod

Lieber Tod,
erhöre mich,
mein Herz, es rast
siehst du nicht?

Kann kaum noch schmerzen,
Liebe fühlen,
glänzend Klinge,
mein Fleisch berühren

Tiefer schneidend,
immer mehr,
blut es fließt,
doch ich fühle nicht mehr

Tod erhöre meine rufe,
nimm sie wahr, die schreie
hilf mir raus aus bittrer not,
hilf wenn ich mich selbst befreie

Das Leben, eine Qual

Lass es nicht zu,
das allein die zeit sich um dich kümmert,
lass es nicht zu,
das macht alles nur noch schlimmer !
Denn es gibt keinen neuen morgen,
kein neuen Tag, kein neues Licht
wirst dein Leben lang betrogen
von dir selbst , und lebenswert ist das nicht

Eine Qual jeden Tag aufzusteh´n
ein Elend welches man selbst ist
ein Fehler, den kannst du einseh´n
wenn es mal nicht so schlimm ist

Doch einen solchen morgen
wird es für uns nie geben,
jeder Tag beginnt mit den gleichen Sorgen
in so einem Körper will ich nicht leben !

Keiner kann helfen bei dem Schmerz
selber verletzen ist unser Leben
keiner versteht´s , oder versucht´s
der sehnsucht nach schmerzen sich hinzugeben

Das Tier, DER MENSCH !


Der Mensch, ein Tier,
die Hölle, eine Erfindung,
eine Erfindung des Tieres,
eine ewige Lüge im Herzen der Menschen.

Das Leben, die Lüge !
Der Mensch ist auf der Suche,
auf der Suche nach dem Glück,
das Glück, dass nie wirklich existierte,
denn es ist alles eine Lüge,
die gesammte Menschheit!
Wie soll man sich auf solch einer Lüge eine Existenz aufbauen?

Für mich geht so etwas nicht.
Ich will mich nicht mein leben lang selbst belügen.
Ich werde meinen Weg gehen.
Ich weiß noch nicht wann
und ich weiß noch nicht wo und wie,
aber ich werde diese Lüge nicht weiter lügen!


 

 

Der Fluss

Rot wie die Liebe
fließt ein Fluss von Gefühlen
am Friedhof vorbei.
Ein Schrei hallt wie ein Donnerschlag,
ein Vogel fliegt herbei
Seelenruhig treibt der Fluss voran,
keiner kennt seinen Weg.
Er öffnet die Tore,
der Friedhof liegt ruhig da,
der Fluss durchfließt die Gräber.

Liebe lebt nicht,
zumindest nicht hier,
der Fluss ist der Beweis
Er stopt
und sein rotes Wasser fließt
in eines der Gräber hinab
Ein Grabstein kniet nieder
und schweigsam,
verschließt er das Grab

Auf ihm steht geschrieben, in eisernen Worten :

"Hier ruht die Liebe,
verhasst und verachtet
von anderen vermisst
und als Ausweg betrachtet.
Sie ruht hier in Frieden
ohne hass und Gewalt
man kann ohne Liebe leben,
doch der heutigen Menschen Herzen
sind versteinert und Kalt !!"

Einsam

Verlassene Stille in einer Ecke,
träges säuseln eines Atems,
schlichtweg alleine, ohne Kontrolle
zusammen gerollt in einer Decke

dort liegt sie gewöhnlich zum schlafen und träumen
heut ist alles anders, voll von der Rolle
Ein Hallen dröhnt im Haus herum
schwirrt in al den leeren Räumen
Leere zimmer, keiner mehr da
verlassene Betten, von Ruhe verwirrt
nichts wird mehr so wie es damals war

Ob es in der Einsamkeit des Todes genau so sein wird ???

Ewiger Schlaf

Leben verloren,
zerstört durch eigenes Leid
wär ich doch nie geboren
triefendes Kleid,
rotes Wasser läuft herab
um mich herum ist alles still
gesenkte Blicke folgen ins Grab
alles so wie ich es will

Nie wiederkehren
niemals zurück zum Leben
Muss das Leben nicht mehr ehren
mich wirds nie wieder geben

Die lange Sehnsucht Tag für Tag
der Hass am Leben und der Welt
hat mich begleitet Jahre lang
doch jetzt hab ih den Weg gewählt
Den Weg ins Licht
den Weg, den ich angefleht hab
einen anderen gab es für mich nicht,
nur den ewigen Schlaf im Sarg

Einsamer Tot im Herbst

Träge windet der baum seine Arme
und streckt seine Finger
Hochmütig gesellt sich der letzte bunte Sommervogel
zu dem traurigen Baum
Aus Angst seine Kinder, die Blätter zu verlieren,
schubst er den Vogel zu Seite
Die Sonne winkt zum Abschied
auch der Vogel verlässt den Baum
Weinend steht er dort,
verlassen und allein!
Der Baum blutet und er weint,
seine roten Tropfen und tränen
fallen von seinen Armen herab
und mit ihnen verlassen ihn seine Kinder

Flüsternder Tod

Still weht der Wind und nichts bewegt sich,
Bäume hauchen ihr Ruhe Gebet
Halme und Gräser verneigen sich vor ihm
Er schleicht vorbei und holt es sich
Ruhig stehen sie vor ihm und verneigen sich
schweigend begrüßen sie sein Angesicht
und freudig erregt begrüßt er sie
Er heißt sie willkommen und nimmt sie in den Arm
Und der Wind weht still und nichts bewegt sich,
der Wind wird ruhig...
und ein letzter hauch weht....
... über die Gräber der Toten !

Fühlen

Kann man Liebe berühren?
Kann man Zuneigung ertasten?
Kann man Freude erfasen?
Kann nur ich es nicht?

Kann ich niemals mehr die Wäreme,
die mir einsat mein Leben gab,
ertasten,
spüren,
fühlen?

Wird meine Leben,
kalt und schmerzhaft,
nie mals mehr erfüllt von einem Hauch?
Einem hauch von Geborgenheit?

Schluckte ich die Schmerzen unr,
die nun verhindern DICH zu lieben?
Ist es meine Schuld zu wissen,
das ich niemals mehr fühlen kann?

Ein Hauch von Liebe schwirrt in mir,
den ich fühle,
spüre,
errate

Doch werde ich ihn los?
Werde ich ihn die zeigen können?
Oder wirst auch du niemals mehr
fühlen ?



Gedichte für Freunde (c) 2002

Für Jan-Handrik, mein bester Freund, der derzeit im Gefängnis sitzt

 

Jan, ich halte deine Hand !

Jan, ich halte deine Hand,
wenn du wieder Probleme hast,
Ich halte deine Hand,
wenn du auch in der anderen eine Droge hälst .
Ich halte deine Hand,
auch wenn du die andere wieder nach einer Waffe ausstreckst
Ich halte deine Hand,
auch wenn du zustichst
Ich halte deine Hand,
wenn du wieder auf Entzug bist
Ich alte deine Hand,
egal welche Probleme du hast
Ich halte deine Hand, denn du Jan, nur du ,
bist mein bester Freund.
Ich helfe dir,
egal wobei !
Ich halte deine Hand,
und wenn es sein muss bis zum letzten Moment
Doch die Hauptsache ist,
du kommst aus dem Knast, und wir sind zusammen !
Dann kann ich meine Hand wieder etwas lockern,
denn dann brauch ich deine !

 

Für notears, eine ehemalige Chat-Bekanntschaft. Er war einer der wenigen Menschen, mit denen ich redenkonnte, und der alles verstand was ich sagte

Gemeinsam in den Tod

"Versprochen,
haben du und ich,
der eine,
lässt den andren nicht im Stich!"

Das sollten sie sein,
die letzten Worte,
denen ihre Tat
Tage später folgte !

Gemeinsam sollten er und sie,
nie getrennt,
nun endgültig geh´n
Liebten sie sich ?
man kann nur hoffen,
denn fragen konnte man nie

Gefühlsloser Ausdruck prägte die Gesichter,
als sie standen kurz davor,
tief der Abgrund,
hart der Aufprall,
doch man wusste was man sich schwor!

Springt der eine diesen Abgrund,
folgt der andre hinterher,
Endgültigkeit,
die sie erwartet,
nicht alleine,
doch ohne Wiederkehr

Verliebte Blicke,
keiner konnte es seh´n
keine Spur,
denn keiner fühlte mehr sich selbst,
doch auf ihrer Seele stand geschrieben
OHNE DICH WILL ICH NICHT GEH´N !

 




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